Die Iinitiative „KiebitzKieker“ wurde 2024 von BUND, NABU und und der Hamburger Umweltbehörde BUKEA gemeinsam mit landwirtschaftlichen Betrieben in Hamburg als Pilotprojekt gestartet. Unterstützung erhalten die Akteure vom Bauernverband und der Landwirtschaftskammer.
Seit 2026 ist KiebitzKieker Teil des Verbundprojekts „Kiebitzschutz in Norddeutschland“ (KiNo) und wird gefördert durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) im Rahmen des nationalen Artenhilfsprogramms.
Die Kiebitz-Bestände sind in Deutschland seit den 80ern um über 90% zurückgegangen, auch in Hamburg ist er stark gefährdet. Hier ist seit dem Jahr 2000 ein Rückgang von 56% zu verzeichnen, laut den Angaben des Arbeitskreis Vogelschutzwarte Hamburg. Durch Lebensraumverlust weicht der Bodenbrüter auf Äcker aus, inzwischen brüten 80% der Kiebitze in Hamburg auf Ackerflächen. Dabei kann es bei der Bodenbearbeitung zu Gelegeverlusten kommen, da die Nester nur schwer ausfindig zu machen sind. Hier setzt das Projekt der „Kiebitzkieker“ an, dass die Bruten durch gezielte Maßnahmen, wie Nestmarkierung und das Einrichten von Kiebitzinseln in enger Zusammenarbeit mit den Landwirt*innen schützt. Ehrenamtliche oder die Landwirt*innen selbst beobachten die Felder vorab und melden gesichtete Nester. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass Hamburgs Kiebitze eine Zukunft haben!
In diesem Jahr ist ein neues Projekt als Teil des norddeutschen Verbundvorhabens „Kiebitzschutz in Norddeutschland“ gestartet, das im Rahmen des Nationalen Artenhilfsprogramms durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert wird.
Der Kiebitzbestand in Deutschland ist seit 1980 um über 90 Prozent eingebrochen. Die Art wird daher in der nationalen Roten Liste als „stark gefährdet“ eingestuft. Um den negativen Bestandstrend des Kiebitzes zu stoppen, werden dringend Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensraumqualität benötigt. . Weitere Infos zum Projekt gibt es hier.